Termine

Konzert:

Roots Music From Southern Africa 2018,  Celebrating 100 years of Nelson Mandela

16. November 2018, 20 Uhr

Ort: Reigen Wien, Hadikgasse 62, 1140 Wien (http://www.reigen.at)

Shishani and the Namibian Tales (Namibia/ Niederlande)

KALAHARI ENCOUNTERS

Shishani & the Namibian Tales eröffnen das 9th Roots Music From Southern Afrika Festival mit einem musikalischen Juwel – ihrem neuen Projekt „Kalahari Encounters“, mit dem sie vier Sängerinnen der Volksgruppe San und deren einzigartiges Kulturerbe präsentieren.Geboren in Namibia und aufgewachsen in Holland vereint die studierte Musik-Anthropologin Shishani viele Welten in ihrer Musik. Die junge Singer-Songwriterin entwickelt die traditionsreiche Musik des südlichen Afrikas mit ihren Band-Mitgliedern, die ebenfalls unterschiedliche kulturelle Hintergründe mit sich bringen, zu einem außergewöhnlichen und erfrischenden Stil weiter. 2016 entschloss sich Shishani, ihre Wurzeln tiefer aufzuspüren. Sie begann bei ihren Heimat-Besuchen die faszinierende und komplexe Musik der nomadischen Volksgruppe San zu erforschen. Schließlich machte sich die gesamte Band zu einem aufregenden Projekt in die Kalahari Wüste auf,um mit San in einen musikalischen Dialog zu treten. Mit dem Projekt „Kalahari Encounters“ präsentieren sie gemeinsam mit vier San-Sängerinnen das Ergebnis dieser Begegnung – ein seltenes Juwel des einzigartigen Kulturerbes der San.

Weiters treten auf:

Josephine Mosuma and New Look Musica Band (Congo)

Die Chornissen (Österreich)

Mit Unterstützung der Österreichischen Namibia-Gesellschaft


Forum Südliches Afrika, 15. November 2018:

Der Louvre in der Wüste

Weiße_Dame_Brandberg

Ein Österreicher als führender Felsbildforscher im Südlichen Afrika

Einführung von Andreas Burghofer mit anschließender Filmpräsentation in der SADOCC-Bibliothek,
Favoritenstraße 38/18/1
A-1040 Wien

Harald Pager (1923 – 1985) wanderte im Jahr 1955 nach Südafrika aus und begann zunächst die Felsbilder bei der Ndedema-Grotte in den Drakensbergen zu erforschen. Ab dem Jahr 1977 begann er die Petroglyphen im Brandbergmassiv in Namibia zu dokumentieren. Bis zu seinen Tod im Jahr 1985 pauste er an rund 900 Fundstätten etwa 43.000 Felszeichnungen in gleichmäßig hoher Qualität auf Transparentpapier, die er anschließend kolorierte. Pagers zeitraubende Methode der Felsbilddokumentation ist heute durch hochauflösende Digitalkameras und Laserscanner ersetzt, doch sein einzigartiges wissenschaftliches Lebenswerk ist in großformatigen Bildbänden und Datenbanken für die Zukunft bewahrt.

Dr. Andreas Burghofer ist gelernter Chemiker mit Umweltschwerpunkt, langjähriger Mitarbeiter der Österreichischen Namibia-Gesellschaft mit Schwerpunkt Wissenschaft und Umwelt sowie Koordinator für Projekte mit Schwerpunkt auf die soziale Situation der San bzw. zur Pflanzenwelt Namibias.

 


Forum Südliches Afrika:

20. September 2018

Meine beiden Ziegen in Namibia“

Erfahrungen von 21 Augencamps in Namibia

Vortrag von Christoph Faschinger
in der SADOCC-Bibliothek, 19 Uhr
Favoritenstraße 38/18/1
A-1040 Wien

Aufgrund der Topografie und der sozialen Umstände sind Augencamps, die jeweils eine Woche dauern und bei denen im Akkord Operationen gegen den Grauen Star (Katarakt) kostenlos durchgeführt werden, DIE Chance, wieder sehend zu werden, somit wieder würdevoll und selbständig leben zu können. Es werden der Ablauf eines Camp mit Bildern dargestellt und die diesbezügliche Versorgung/Problematik in Namibia beleuchtet.
Dr. Christoph Faschinger, Augenarzt seit 1984, Gründung des Vereines „Sehen ohne Grenzen“ im Jahr 2000, bis dato 39 Camps
Univ.-Prof., stellvertretender Leiter der Univ. – Augenklinik Graz seit 1999

 


 

Die ÖNG wünscht allen Mitgliedern und Freund-Innen einen erholsamen Sommer und freut sich auf ein Wiedersehen im Herbst!


 

Dienstag, 3. Juli 2018, 18 Uhr

“Offenes Treffen”

im Weinhaus Sittl „Zum goldenen Pelikan“ Lerchenfelder Gürtel 51 (Gegenüber U6 Josefstädter Straße) 1160 Wien, Tel. 01 405 02 05

 „Tsumeb und die Autoreifen“

Michaela Eyberg wird uns Impressionen von ihrem Aufenthalt in Tsumeb zeigen. Sie war bereits zweimal als Musikpädagogin beim Arts Performance Centre APC für drei Monate tätig. Aber nicht die Musik wird im Mittelpunkt dieses Vortrags stehen, sondern die vielen interessanten Kleinigkeiten des Alltags in Tsumeb.

Wir freuen uns auf eine eindrucksvolle Bilderreise und eine angeregte Diskussion im Anschluss. Kommen Sie doch vorbei und reden mit! Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!


Dienstag, 10. April 2018 um 19 Uhr

Namibia-Vortrag  von  Manfred Sauer
Friedensinitiative Donaustadt, Kirche bei U1 Station VIC (UNO-City)


Dienstag, 27. Februar 2018, 18 Uhr

“Offenes Treffen”

im Weinhaus Sittl „Zum goldenen Pelikan“ Lerchenfelder Gürtel 51 (Gegenüber U6 Josefstädter Straße) 1160 Wien, Tel. 01 405 02 05

Reiseerfahrungen aus Nam(i)bia *)

Der Tourismus nach Namibia boomt. Weite Landschaften und exotische Tiere stehen im Vordergrund von Reisewerbung und Routenerstellung der Reisebüros. Wir als Österreichische Namibia-Gesellschaft füllen eine Lücke, indem wir Namibias Menschen in den Vordergrund rücken. Unter welchen Umständen können Reisen nach Namibia Begegnungen mit diesen „auf Augenhöhe“ ermöglichen? Könnte Namibia auch eine Kultur-, Sozial- oder Entwicklungsdestination sein? Welche Möglichkeiten gibt es, aber auch welche Schwierigkeiten und Risken?

Wir sprechen mit Mitgliedern der ÖNG, die Namibia 2017 bereist haben, über ihre diesbezüglichen Erfahrungen: Bernhard Bouzek, Gerhard und Johanna Klingesberger, Manfred Sauer.

Plus: Zwei namibische Kurzfilme über Nam(i)bia

Moderation: Walter Sauer.

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*) Copyright: D. Trump

Fotos: Christian Kunst

 


Forum Südliches Afrika

Donnerstag, 18. Jänner 2018, 19 Uhr

SADOCC-Bibliothek, 1040 Wien, Favoritenstraße 38/18/1
(U1 Taubstummengasse, 13A Belvederegasse)

Reisen zu Menschen. Aktuelle Beispiele des Community- und Ethnoturismus in Namibia

Bernhard Bouzek

Das Reiseland Namibia erlebte im Jahr 2017 einen wahren Boom. Doch abseits von Wildtieren und grandiosen Landschaften macht kaum ein Tourist die Erfahrung, sich mit den Menschen Namibias und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. Wer die Situation des heutigen Namibia als multiethnische Nation verstehen will, wird sich nicht nur mit der reizvollen Natur, sondern auch mit vielen drängenden sozialen Fragen beschäftigen. Ein aufgeschlossener Kulturtourismus, der den Menschen in den Mittelpunkt rückt, kann dazu einen Beitrag leisten. In diesem Zusammenhang sind in Namibia in den letzten Jahren mehrere kleinere Initiativen im Bereich des Community- und Ethnotourismus entstanden, die Wissenswertes zu Geschichte, Kultur und Alltag vermitteln und eine dringend benötigte Einkommensquelle für marginalisierte Menschen darstellen. Im Vortrag – mit vielen Lichtbildern – wird ein Bogen vom Township-Tourismus im Windhoek, bis hin zu ethnischen Minderheiten wie den Himba bzw. den San und zum Konzept der Museumsdörfer gespannt. Der Vortrag versteht sich auch als Einladung, touristisch bisher ausgesparte Orte wie Oshakati und Okakarara auf Reisen einzuplanen und für die Begegnung mit den Menschen zu nutzen.

Mag. Bernhard Bouzek ist Historiker und Ethnologe, Referent für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe der Stadt Wien und SADOCC-Vorstandsmitglied.

 


 

Konzerte: „ROOTS MUSIC FROM SOUTHERN AFRICA“

2. November 2017 Mokoomba
3. November 2017 Shishani and the Namibian Tales   DIESES KONZERT WURDE LEIDER VON DEN VERANSTALTERN KURZFRISTIG ABGESAGT!

Szene Wien


 

Dienstag, 17. Oktober 2017, 18 Uhr

“Offenes Treffen”

im Weinhaus Sittl „Zum goldenen Pelikan“ Lerchenfelder Gürtel 51 (Gegenüber U6 Josefstädter Straße) 1160 Wien, Tel. 01 405 02 05

Nachdem dem Fotowettbewerb für die Schüler/innen der drei oberen Klassen der Khomastura High School in Windhoek zum Thema: “ MY SCHOOLFRIENDS AND I – Our Creativity, our Love for Fun and our Diversity“ gibt es Fotos von der Preisverleihung im August an der Schule. Unser Vorstandsmitglied Mag. Bernhard Bouzek wird darüber berichten.

Anschließend spricht Frau Univ.-Prof.Dr. Brigitta Schmidt-Lauber, Institutsvorständin am Institut für Europäische Ethnologie in Wien seit 2009, über die deutsche Sprachgruppe in Namibia. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Ethnizität deutscher Namibier als soziale Praxis. Kolonialismus, Migration und
ethnisches Bewusstsein: Ethnische Identität als historischer Prozess am Beispiel der deutschen Minderheit in Südwestafrika/Namibia. Feldforschung und Archivstudien in Namibia sind die Grundlage ihres Vortrags.
Beim gemütlichen Ausklang können wieder Informationen zu Namibia-Reisen ausgetauscht werden. Weiters gibt es wieder die Möglichkeit, Informationen über die aktuelle Situation in Namibia zu erhalten und darüber zu  diskutieren.
Kommen Sie doch vorbei und reden mit!


Dienstag, 23. Mai 2017, 18 Uhr

“Offenes Treffen”

im Weinhaus Sittl „Zum goldenen Pelikan“ Lerchenfelder Gürtel 51 (Gegenüber U6 Josefstädter Straße) 1160 Wien, Tel. 01 405 02 05

ÖNG-Fotowettbewerb:  MY SCHOOLFRIENDS AND I  –

Our Creativity, our Love for Fun and our Diversity“

Namibische Schülerinnen und Schüler der drei oberen Klassen der Khomastura High School in Windhoek haben ihre Bilder eingereicht. Neben der Auswahl der Jury werden auch zwei  Publikumspreise beim Offenen Treffen vergeben.

Weiters gibt es wieder die Möglichkeit, Informationen über die aktuelle Situation in Namibia zu erhalten und darüber zu  diskutieren.

Kommen Sie doch vorbei und reden mit!

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Donnerstag, 16. Februar 2017, 19 Uhr

SADOCC-Bibliothek, 1040 Wien, Favoritenstraße 38/18/1

(U1 Taubstummengasse, 13A Belvederegasse)

Ethnotainment – Museumsdörfer in Namibia

Die touristische Vermarktung kultureller Aktivitäten im Rahmen der traditionellen Dörfer der San

Salomé Ritterband und Josef Wukovits

Die Ju/’hoansi San im Nordosten Namibias wurden jahrhundertelang diskriminiert und marginalisiert. Nach der Unabhängigkeit von Namibia im Jahre 1990 sahen sie im Tourismus eine Chance, ihre wirtschaftliche und politische Position neu zu definieren. Dafür entwickelten sie, gemeinsam mit staatlichen und privaten Organisationen, neue Konzepte zur Vermarktung ihrer kultureller Aktivitäten. Das Ziel dieser Konzepte ist einerseits der Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage, andererseits aber auch eine intensiven Befassung mit dem eigenen immateriellen Kulturerbe. Diese explizite touristische Inszenierung von Kultur und Tradition, ruft aber auch viele Fragen und Kritiken hervor, zur Vermarktung und Image-Bildung der San und zu den tatsächlichen Akteuren dieser Projekte. Ein kritischer Blick hinter die Kulissen dieser Prozesse.Salomé Ritterband studierte Kultur-und Sozialanthropologie und schrieb ihre Masterarbeit über die kulturelle Vermarktung der Ju/‘hoansi San in Namibia. Josef Wukovits studierte Nachrichtentechnik und Kultur- und Sozialanthropologie. Seine Masterthesis beschäftigte sich mit dem Einfluss touristischer Konzepte auf kulturellen und spirituellen Darbietungen, im speziellen auf Heilrituale, der Ju/‘hoansi San in Namibia.

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 Freitag, 16. Dezember 2016 

9. ordentliche Generalversammlung

der Österreichischen Namibia-Gesellschaft

Zeit: Freitag, 16. Dezember 2016, 16 -17 Uhr

Ort: Galerie Habari

Theobaldgasse 16, 1060 Wien

www.habari.at

Fotografische Reise durch Namibia

Im Anschluss an den offiziellen Teil (18 Uhr) werden Margit Hainzl und Emil Wimmer (ORF) fotografische Eindrücke von einer Namibia-Reise im Jahr 2016 zeigen. Interessant für Leute, die das Land nicht kennen, und für Kenner ein „Wiedersehenserlebnis“. Die Radiosendung dazu folgt am 18.12. um 10:05 in der Reihe „Ambiente“ in Ö1 (Wh. am 20.12. um 16:00).

Bei Getränken, Kuchen und einem kleinen Adventmarkt lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Dienstag, 6. Dezember 2o16

14 Uhr (!)

Ort: Bundesministerium für Arbeit, soziale Angelegenheiten und Konsumentenschutz

Wien 1., Stubenring 1

Minister Zephania Kameeta (Windhoek): 

„Our way out of poverty“ ,  Namibia’s efforts to eradicate social inequality

Die Berufung des Befreiungstheologen und langjährigen SWAPO-Politikers in die Regierung markierte den Beginn eines neuen Kapitels in der Armutsbekämpfung Namibias. Der neue Minister war als prominenter Vertreter eines Grundeinkommens für alle Namibier/innen bekannt, finanziert durch eine umverteilende Steuerreform. Als kurzfristige Maßnahme wurde im heurigen Jahr eine Food Bank nach kubanischem Vorbild ins Leben gerufen, welche die Ernährungssicherheit der ärmsten Schichten der Bevölkerung verbessern soll. Über die langfristigen Pläne des Ministers zur Beseitigung der Ursachen von Armut wird in Namibia heftig diskutiert.Zephania Kameeta ist em. lutherischer Bischof und seit 2015 Minister für die Ausrottung der Armut und soziale Angelegenheiten in der namibischen Regierung. Er spricht auf Einladung von Bundesminister Alois Stöger in Wien (in englischer Sprache).Anmeldung erforderlich: Sozialministerium